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Vom Neuerfinden des Rades

Als Autor muss man schnell erkennen, dass alle interessanten Geschichten im Großen und Ganzen bereits erzählt wurden. Geschichten über Liebende, die versuchen zueinander zu finden. Geschichten über Mörder und ihre Verfolger, die ihnen auf die Schliche kommen wollen. Geschichten die an fantastischen Orten spielen in denen allerhand Fabelwesen leben. Das Muster ist seit Jahrhunderten vorgegeben.

 Aber ich bin der Meinung, dass jede Geschichte auf eine besondere Art und Weise erzählt werden kann. Denn jeder Mensch und jeder Autor sieht etwas anderes in den Dingen, die eigentlich schon von Millarden anderer Menschen betrachtet wurden. Jeder nimmt die Welt und ihre Geschichten auf seine eigene Art wahr.

Ein guter Autor staunt über die verborgenen, schönen Dinge des Alltags. Dinge, an denen andere Menschen viellicht achtlos vorbeigehen. Er sieht sie und erfreut sich an ihnen. Wenn er es schafft, den Lesern diese Schönheit alltäglicher Dinge zu übermitteln, dann ist er ein guter Autor. Ganz egal welchem alten Muster er sich auch bedient. 

27.8.13 13:55

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